24 / 7 Email Support
+49 (0) 2951 9726840
Kostenlose Lieferung
Datenschutz
Sicheres Einkaufen
24 / 7 Email Support
+49 (0) 2951 9726840
Kostenlose Lieferung
24 / 7 Email Support
+49 (0) 2951 9726840

Holz- und Lederpflege

Holz und Leder sind Naturprodukte und unterliegen somit sämtlichen Umwelteinflüssen. Verformungen, Risse und Farbveränderungen können durch eine zu geringe Luftfeuchtigkeit im Raum bzw. durch den direkten Einfluss von Sonnenlicht entstehen. Unregelmäßigkeiten wie Risse, Macken und Farbunterschiede sind bei Vintage- und Altholzmöbeln sowie bei Produkten z. B. aus Balkeneiche unumgänglicher Bestandteil und gewollt. Natürliche, unbehandelte Leder weisen die Naturmerkmale von Hautfalten, Insektenstichen, Hautrissen und Farbunterschieden auf. Dieses ist ebenfalls eine gewollte natürliche Verarbeitung um unverwechselbare Unikate herzustellen und um diesen einen einzigartigen Charakter zu verleihen. Dieses bedenken Sie immer vor Ihrem Kauf, da es kein Reklamationsgrund ist. Möbel leben mit Ihnen. Durch den Gebrauch entsteht im Laufe der Zeit eine Patina, die Ihr Möbel persönlich und einzigartig macht.

 

Holz

Holzpflege
Holzmöbel sind leicht zu pflegen. Einfach abstauben oder mit einem leicht feuchten Tuch abreiben. Dabei immer in Richtung der Maserung wischen. Nur grobporige Hölzer und Hölzer mit Wuchsrissen sollten Sie nicht zu feucht wischen, denn hier kann sich der Staub durch zu viel Feuchtigkeit in den Poren absetzen. Hier kann das gelegentliche Absaugen mit einem weichen Saugaufsatz helfen.


Lackierte Oberflächen
Lackierte Holzoberflächen sind strapazierfähig. Bei Verschmutzung einfach feucht überwischen und trocken nachreiben. Verwenden Sie auf keinen Fall Polituren oder Sprays, diese können den Lack angreifen. Achten Sie auch darauf, Gummi- oder Kunststoffgleiter unter Dekorationen oder technischen Geräten mit Filz zu unterlegen, ansonsten können Ränder oder Kratzer entstehen.

Gewachste Oberflächen
Massivholzmöbel sind oft gewachst. Zur normalen Pflege genügt das Abstauben oder feuchte Abwischen und die anschließende Nachbehandlung mit einer Bienenwachs-Pflege-Emulsion. Nach dem Trocknen mit einem fusselfreien Tuch nachpolieren. Sehr starke Verschmutzungen können mit Wachsbalsam-Reiniger entfernt werden. In schwierigen Fällen den Reiniger auf ein Poliervlies auftragen und ausreiben. Danach mit Pflanzenseife reinigen und nachwachsen.

Geölte und gelaugte Oberflächen
Normale Verschmutzungen lassen sich leicht mit einem feuchten Tuch oder Pflanzenseife entfernen. Stark strapazierte Flächen mit Naturharz- oder Paraffinöl einreiben. Nach 5 Minuten mit einem fusselfreien Tuch nachpolieren. Starke Verschmutzungen oder Schäden mit 280er Schleifpapier entfernen, mit Pflanzenseife reinigen und anschließend nachölen.

Glasränder beseitigen
Sollte mal ein Wasserrand entstanden sein, wischen Sie ihn sofort ab und reiben trocken nach. Bei gewachsten Oberflächen einfach mit Flüssigwachs behandeln.

Kratzer, Risse, Schrammen
Kratzer, Risse und Schrammen auf poliertem Holz können verschwinden, wenn Sie die betroffenen Stellen mehrmals mit einer Mischung aus Essig und Öl (1:1) betupfen und wiederholt mit einem weichen Wolltuch abreiben. Tiefe Schrammen füllt man mit Möbelwachs oder Holzkitt im passenden Farbton. Je nach Oberfläche anschließend mit Lack, Öl oder Lasur schützen.

Dellen, Druckstellen
Auch Dellen und Druckstellen können teilweise entfernt werden. Die beschädigte Stelle mit feinkörnigem Schleifpapier anschleifen, Delle dann wässern und mit einem feuchten Tuch und einem Bügeleisen herausdämpfen. Das Tuch muss ausreichend feucht sein, und das Bügeleisen darf nicht mit dem Holz direkt in Berührung kommen.

Farbveränderungen
Setzen Sie das Holz gleichmäßig dem Sonnenlicht aus und lassen Sie Gegenstände nie zu lange an derselben Stelle stehen oder liegen. Die UV-Strahlung verändert die Farbe Ihrer Möbel. Jedes Holz dunkelt naturbedingt nach. Besonders schnell passiert das bei Weichhölzern wie Kiefer, Fichte und Tanne.

 

Leder

Lederpflege
Ledermöbel benötigen Pflege. Für Möbel aus Glattleder empfiehlt sich eine Behandlung mit Balsam oder einer Pflegemilch. Das Einreiben hält das Material geschmeidig und verhindert, dass sich frühzeitig Risse bilden. Nach der Behandlung ist auch die Farbe wieder kräftiger.

Die Pflege von Nubukleder und anderen Rauledern benötigt anderer Maßnahmen, als die Pflege von Glattleder. Neben speziellen Imprägnierungen gibt es Pflegemittel im Handel die für den Erhalt der besonderen Oberflächenstruktur dieser Lederart notwendig sind. Diese Lederpflege hat zum Ziel, die Oberfläche vor Wasser und Schmutz zu schützen. Während manche Pflegemittel die Poren des Leders nachhaltig verschließen, ist dies bei Nubukleder ausdrücklich nicht erwünscht.

Lederreinigung
Die Möbel sollten vor der Behandlung abgesaugt und mit destilliertem Wasser und neutraler Seife gereinigt werden. Um Ränder zu vermeiden, anschließend die Seife vollständig wieder vom Leder entfernen. Wichtig ist, dass die Ledergarnitur während der Reinigung nicht benutzt wird. Sonst dehnt sich das Material und sieht später verbeult aus. Immer großflächig reinigen, damit keine Farbunterschiede auftreten.

Flecken im Leder entfernen
Auch Ledermöbel sind nicht gegen Flecken gefeit. Kaffee, Rotwein usw. haben es schwieriger in die Lederhaut einzudringen wenn das Leder regelmäßig behandelt wird. Passiert dennoch ein Malheur, sollte man den Fleck möglichst schnell mit einem leicht feuchten Tuch aufwischen. Damit keine Kalkränder zurückbleiben, ist es ratsam, destilliertes Wasser dafür zu verwenden.

Fettflecken richtig behandeln
Besonders schwierig zu entfernen sind Flecken von fettigen Substanzen, wie z. B. Soßen, Kosmetik und ähnliche Fette. Da man scharfe Reinigungsmittel auf Leder besser nicht einsetzen sollte, muss man behutsam vorgehen. Es gibt diverse fettlösende Lederpflegeprodukte, die man aber alle besser an einer geschützten Stelle (unten, hinten) testen sollte, bevor man den Fleck damit behandelt. Frische Fettflecken sollte man möglichst schnell binden. Dafür bieten sich Pulver an. Viele Hausfrauen schwören dazu auf Kartoffelmehl. Wenn das Fett gebunden ist, wird das Pulver einfach aufgekehrt. Generell lassen sich sämtliche Flecken umso besser entfernen, je frischer sie sind. Zu starkes Reiben sollte man vermeiden, weil man dabei die Oberfläche zusätzlich schädigt. Es ist sinnvoll, die Pflegemittel möglichst großflächig von Naht zu Naht einzusetzen, damit mögliche leichte Farbveränderungen nicht so stark auffallen.

Kaugummi-Flecken
Man kühlt die Kaugummireste auf dem Leder mit einem Kühl-Akku. Die Kälte macht die Rückstände hart und brüchig. Sie lassen sich leichter vorsichtig abkratzen. Das Kühlelement sollte man vorsichtshalber in eine Plastiktüte einpacken, damit das anhaftende Eis keine neuen Flecken hinterlässt.

Jeans-Flecken
Auf hellen Polstermöbeln aus Leder hinterlassen Jeans häufig Flecken. Auch hier empfiehlt es sich, die Flecken sofort zu bearbeiten. Sind die Flecken erst einmal eingezogen, bekommt man sie nur sehr schwer wieder heraus. Teilweise ist es möglich diese Jeansflecken mit einem hellen Radiergummi zu entfernen.

UV-Strahlung
Sonnenlicht ist eine der häufigsten Belastungen für Ledermöbel. Langfristige Farbveränderungen sind unausweichlich. Mit ausreichender Pflege können Sie diesen Prozess verlangsamen. Sie sollten Ihre Ledermöbel möglichst nicht permanenter Sonneneinstrahlung aussetzen.

Sämtliche Ausführungen sind lediglich Empfehlungen aus unseren Erfahrungen. Es wird keinerlei Gewähr oder Haftung für das Anwenden übernommen.

Zuletzt angesehen